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Mantrailing-Nasenarbeit

Was ist Mantrailing?



Beim Mantrailing verfolgt der Hund die individuelle Spur eines ganz bestimmten Menschen. Hierbei ist es egal, ob die Person durch Feld, Wald, Wiese oder über einen belebten Marktplatz oder die Stadt gegangen ist. Das Verständnis darüber, wie ein Hund instinktiv arbeitet, ist der Schlüssel dafür, wie man den Hund auf der Spur lesen kann. Hunde folgen einer Fährte nicht wie ein Ball an der Schnur. Im Gegensatz zur sportlichen Fährtenarbeit kann der Hund sehr frei arbeiten. Er kann direkt auf der Spur oder knapp daneben und im Einzelfall auch - je nach Wetter, Umwelteinflüssen und Suchbereich - bis zu 50 m (manche Spezialisten sprechen gar von mehreren 100 Metern) neben der Spur suchen. Beim Auffinden der gesuchten Person (von welcher der Hund beim Ansatz einen Geruchsträger zum Anschnüffeln erhalten hat), muss der Hund diese durch ein konkretes Anzeigeverhalten anzeigen. Der Mantrailer sucht an einer langen Leine und im Geschirr.

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Warum Nasenarbeit für den Hund? 

Weil Hunde genetisch ganz einfach dafür gemacht sind. Hunde schnuppern, schnüffeln und verfolgen Spuren. Sie suchen nach Fressbarem und beriechen sich gegenseitig - ihre Nase ist immer aktiv. Für frei lebende Wölfe ist der Einsatz des Geruchsinn's überlebenswichtig!

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Viele Hundebesitzer wissen gar nicht, zu welch herausragender Nasenleistung der eigene Hund fähig ist. Es lohnt sich diese Fähigkeit zu fördern und zu nutzen. Nasenarbeit zählt mit zu den umfassendsten Auslastungsmodellen für Hunde. Dabei wird der gesamte Organismus des Hundes beansprucht, was im positiven Sinne zur Ermüdung führt.

 

Warum ausgerechnet die Suche nach Personen?

Der Hund lernt den sicheren Umgang mit Menschen  und muß immer wieder auf's Neue die verschiedensten Umwelteinflüsse bewältigen.

Der Jagdtrieb der Hunde kann dadurch gezielt umgeleitet werden und sie können diesen dann ausleben.

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Die ganze Familie kann beim Training mitmachen – ein Gemeinschaftsspaß, der verbindet.

Das Training bietet in Bezug auf Suchgebiete, Verstecke und zu suchende Personen unzählige Varianten.

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    Wer kann mitmachen?

    Für die Ausbildung sollte der Mensch genügend Zeit (ca. 2 Stunden je Trainingseinheit) und Teamgeist mitbringen. Der Hund sollte möglichst arbeitsfreudig sein und keine Aggressionen gegenüber Menschen haben. Hinsichtlich des Hundealters gilt – je früher umso besser! Weitere Einschränkungen gibt es nicht, da Leistung zwar nicht verhindert wird, aber auch keinesfalls an erster Stelle steht.

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    Infos für den Beginn

    Wie in jedem anderen Bereich, wo Menschen zusammen arbeiten, gibt es auch beim Hundetraining – hier speziell die Sucharbeit nach Personen (Mantrailing) – einige Regeln, die von allen Teilnehmern zu beachten sind. Nur so können wir gemeinsam unsere Hunde erfolgreich trainieren.

     

    Ausrüstung für den Hund:

    Geschirr:

    Der Hund wird an einem Suchgeschirr geführt. Dieses Geschirr wird erst unmittelbar vor der Suche angezogen und sollte nach Möglichkeit im Alltag nicht getragen werden. Ferner sollte der Hund zusätzlich ein Halsband (kann auch alltäglich genutzt werden) tragen, so dass jederzeit bei Unterbrechungen der Suche vom Suchgeschirr auf das Halsband umgehängt werden kann. Bei Dunkelheit ist auch ein Leuthalsband erforderlich.

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    Leine:

    Je nach Ausbildungsstand und Suchgebiet führt der Hundeführer den Hund an einer 4 bis 8 Meter langen Leine. Diese Suchleinen gibt es in den verschiedensten Materialien; der stets bewährte Klassiker darunter ist sicherlich Leder.

    Bestätigung des Hundes:

    Als Belohnung kann Futter und/oder Spielzeug verwendet werden. Beim angebotenen Futter sollte es sich tatsächlich um eine Belohnung handeln. Wer hier die besten Ideen hat, wird auch erfolgreicher sein. Selbst zubereitetes Futter wird am besten in kleine Plastikdosen verschlossen.

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    Wasser:

    Es ist grundsätzlich – nicht nur bei warmen Temperaturen – wichtig, dem Hund vor und nach der Suche Wasser anzubieten. Bei sehr heißem Wetter sollte dem Hund auch während der Suche Wasser angeboten werden können.

     

    Ausrüstung für den Hundeführer:

    Geruchsartikel:

    Jeder Hundeführer muss sich auch für andere Hunde verstecken und sollte deshalb mindestens einen Geruchsträger mitbringen. Dabei kann es sich um getragene (je länger um so besser) T-Shirts, Socken, Mützen usw. handeln. Die Kleidungsstücke sollten nicht mit Wäsche anderer Personen in Verbindung gebracht werden. Idealerweise wird der Geruchsartikel bereits zu Hause in einen unbenutzten Gefrier- bzw. Müllbeutel von der Rolle eingepackt und mit einem Clip verschlossen.

    Schuhe und Bekleidung:

    Wie beim täglichen Gassigehen auch sind feste und wasserabweisende Schuhe sowie strapazierfähige und funktionelle Bekleidung von unschätzbarem Wert.

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    Arbeit:

    Während die anderen Hunde arbeiten, sollte der eigene Hund auch alleine im Auto verbleiben können. Dies ist unumgänglich, da sich jeder Hundeführer auch für andere verstecken muß. Es ist auch sehr lehrreich, andere Teams bei der Suche zu begleiten.

    Wenn sie bis hier her gelesen haben – dann wollen wir Sie jetzt dazu einladen, ihrem Hund in die Faszination der Spurensuche zu folgen. Durch gemeinsames Lernen werden sie ein richtiges Team und die Führung übernimmt der Hund, weil er in dieser Sparte die Nase ganz klar vorne hat.

    Mehr Informationen hier auf der Webseite im "Mitgliederbereich" unter dem Link "Downloads" oder auf Anfrage.

     

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